2007

Der Bildhauer Christoph Wilmsen-Wiegmann wurde 1956 in Kalkar am Niederrhein geboren.

Er lebt und arbeitet auf dem Niederheeshof in Kalkar Appeldorn, ist aber durch Projekte und Ausstellungen im In- und Ausland weit über diese Region hinaus bekannt. Die Suche nach der Kulturgeschichte des Steins führte ihn durch Europa, Nordafrika, den Nahen Osten sowie Nord- und Südamerika.

Nach Ausbildung und Studium war er auf Wanderschaft in Xanten, Krefeld, Düsseldorf, Bad Münster am Stein und in Carrara (Italien).

Seit 1977 arbeitet er in seiner eigenen Werkstatt und hatte seitdem zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, im Baltikum und in Italien.

Seit 1982 befasst er sich mit Arbeiten für den öffentlichen Raum und ist in Sammlungen vertreten, u.a. Museum Schloss Moyland, Sammlung van der Grinten, Mönchehaus-Museum in Goslar und Israel-Museum in Jerusalem.

Der bekannte Kunstsammler und Mäzen Franz Joseph van der Grinten beschreibt die Arbeitsweise des Künstlers wie folgt: „Er hat im Grunde ein strenges plastisches Konzept: Säule, Pfeiler, Tor, – Kugel, Diskus, Schale, – Monolith und Reihung und übergreifender Raumbezug in der Besetzung von Punkten und Strecken im Landschafts- und Bebauungszusammenhang.

Natürlich sind seine Skulpturen bearbeitete Steine, und sie sind nach Maßgabe des Handwerklichen vollendet bearbeitet, aber vor allem anderen sind es Steine an sich, denen seine Formung so etwas wie Selbstbewußtsein gegeben hat“.

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