11. Juni 2011
„Mit Anthony Cragg präsentiert das MKM einen der vielseitigsten und bedeutendsten Bildhauer unserer Zeit. Unter dem Titel – Dinge im Kopf – sind rund 500 Skulpturen sowie Zeichnungen und Grafiken Craggs aus grundlegenden Werkphasen zu sehen. Die retrospektiv angelegte Werkchau bietet auf 1 000 m2 einen Einblick in das Gesamtschaffen des Künstlers.
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Craggs Werke zeichnen sich durch eine enorme Vielfalt an Formen, Techniken, Oberflächenstrukturen und Materialität aus .Seine Ideen setzt er oft in unterschiedlichen Varianten, um, um möglichst viele Aspekte auszuschöpfen. Ausgangspunkt jeder Skulptur ist das Material, dessen unterschiedliche Möglichkeiten der Künstler auslotet. Bauschutt, Abfall, Ton, Glas, Kunststoff, Stein, Holz oder Bronze – alles kann Skulptur werden. Den Dingen –zunächst Dingen im Kopf – eine Form zu geben, ist seine Lebensaufgabe.
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Geboren wurde er 1949 in Liverpool und arbeitete zunächst als Labortechniker in der Chemieindustrie, bevor er 1969 sein Kunststudium aufnahm. Seit den späten 1970er Jahren lebt und arbeitet er in Wuppertal, wo er 2008 den Skulpturenpark Waldfrieden eröffnete.
Cragg hat weltweit in zahlreichen bedeutenden Museen ausgestellt. Seit 2009 ist er Rektor der Kunstakademie in Düsseldorf.“
Nach der Führung durch die Cragg-Aussstellung hatten die Besucher Gelegenheit, sich in der ständigen Ausstellung des Museums Küppersmühle mit Werken von Baselitz, Kiefer, Prenck, Richter, Schultze, Lüpertz etc. umzusehen
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