im Museum MARTA in Herford am 12.August 2012

Nicht nur die Besichtigung der laufenden Ausstellung machte die Fahrt nach Herford interessant, sondern auch eine ausführliche Information durch einen fachkundigen Mitarbeiter des Museums über die Architektur des  Gebäudes.

 

„MARTA Herford gehört  zu den wohl innovativsten  Museumsbauten weltweit. Der renommierte  US Star-Architekt Frank Gehry  errichtete 2005 in Ostwestfalen-Lippe eine dynamisch bewegte Raumskulptur von schiefen ineinander getürmten Kuben, die durch ihre dekonstruktivistische Tektonik wie in die Landschaft hineingeworfen  erscheint. Eine wogende Dachlandschaft aus Edelstahl überspannt den Bau horizontal und ist stark auskargend. Darüber befinden sich zylinderförmige, an Schornsteine erinnernde, geometrische Körper. Trotz des unkonventionellen Erscheinungsbildes ist es Gehry in einer Komposition gelungen, ein denkmalsgeschütztes Fabrikgebäude in die Museumsanlage architektonisch einzubinden und den Gesamtkomplex auf die Umgebung zu beziehen. „

 (Text entnommen Flyer MARTA  Herford)

 

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 Besondere Aufmerksamkeit verdiente diese  Skulptur auf der Straße zum Museum.

 

Die außergewöhnlichen Formen  setzen sich auch im Inneren des Gebäudes fort.

 

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Nicht weniger interessant war der Gang durch die Ausstellung „Atelier + Küche = Labor der Sinne.“

„In 150 hochkarätigen Exponaten von Holzschnitten aus dem 16. Jahrhundert über Genremalerei und Stillleben des „Goldenen Zeitalters“ und bedeutende Werke der Moderne bis hin zur Gegenwartskunst spannt diese Präsentation einen weiten Bogen durch die Kunstgeschichte.

Die gleichermaßen faszinierende wie aufschlussreiche Präsentation setzt meisterhafte Atelier- und Küchendarstellungen in Beziehung, u. a. von Pieter Bruegel d.Ä., James Ensor, Giorgio Morandi, Emil Schumacher, Joseph Beuys, Bruce Neumann u.a.

 Die Ausstellung richtet einen konzentrierten Blick auf unterschiedliche Aspekte dieses facettenreichen Verhältnisses der zwei Arbeitsstätten: als geheimnisvolle Tatorte, als Arbeitsräume der freien Inspiration und alchemistischen Rezepturen, als Orte des kreativen Chaos und des ordnenden Denkens, aber auch als soziale Repräsentations- und individuelle Rückzugsorte.“

(Text entnommen  aus Flyer zur Ausstellung)

 

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Der Ausflug nach Herford war in jeder Beziehung lohnenswert!

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