Das rege Interesse an den Werken von Max Liebermann führte dazu, dass der Dorstener Kunstverein am 11. September 2011 mit 75 Teilnehmern und Teilnehmerinnen in die Bundeskunsthalle nach Bonn fuhr.
In einer 90 Minuten dauernden Führung durch die Ausstellung konnten sich die Teilnehmer(innen) einen Überblick über die Arbeiten des Künstlers verschaffen
„Max Liebermann (1847-1935) gilt als einer der prominentesten Wegbereiter der Moderne. Sein sechs Jahrzehnte umfassendes Lebenswerk als Maler und Kulturpolitiker prägte die Kunstdebatten seit der Gründung des Deutschen Kaiserreichs 1871 bis in die letzten Jahre der Weimarer Republik.
Der chronologisch gegliederte Ausstellungsrundgang veranschaulicht mit über 100 Gemälden und Zeichnungen alle Schaffensphasen des Künstlers. Der thematisch weit gespannte Bogen beleuchtet exemplarisch die wichtigsten Werkgruppen Max Liebermanns: Seine frühen Darstellungen der bäuerlichen Lebens- und Arbeitswelt zeichnen sich noch durch ein gedämpftes Kolorit aus. Erst ab der Mitte der 1880er Jahre tauchte der Künstler seine Motive des bürgerlichen Freizeitvergnügens – die Welt der Gartenlokale, des Strandlebens oder Polospiels – in das sonnendurchwirkte Tageslicht der Impressionisten, ohne jedoch deren Technik zu übernehmen.“
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Im Anschluss an die Führung durch die Ausstellung hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, den “ Künstlergarten“ auf dem Dach der Kunsthalle zu besichtigen.
„Hier werden die drei Hauptelemente dieses Künstlergartens –die Heckengärten, die Birkenallee und die Staudenbeete- in freier Anordnung zitiert. Raffinierte Blickachsen, ein freies Spiel aus Licht und Farbe und das unmittelbare Naturerlebnis stellen nicht nur eine Erweiterung des Ausstellungsrundgangs dar – sie ermöglichen es dem Besucher, in die Welt Max Liebermanns mit allen Sinnen einzutauchen.“
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Leider war der Rundgang durch den Künstlergarten durch einen starken Dauerregen sehr beeinträchtigt.
Dorsten, 20.09.2011







