vom 23.- 26.Juni 2011

Mit 40 Teilnehmern startete die Reisegruppe des Dorstener Kunstvereins zu ihrer traditionellen 4-tägigen Kunst –und Kulturreise, die sie in diesem Jahr nach Berlin führte.

Teilnehmer

Ein Zwischenstopp auf dem Hinweg galt der Besichtigung des ältesten gotischen Domes auf deutschem Boden in Magdeburg,  der Grabkirche Kaiser Ottos des I.

Unmittelbar an der Elbe gelegen, ist er mit seinen markanten Türmen und seiner imponierenden Größe weithin sichtbar.

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In Berlin stand die Museumsinsel im Mittelpunkt des Besichtigungsprogramms. Besonderes Interesse fand natürlich das im Krieg teilweise zerstörte, nach Plänen des Architekten Chipperfield unter Bewahrung der Originalsubstanz in klarer zeitgemäßer Formensprache wieder aufgebaute Neue Museum, in dem sich das ägyptische und das Museum für Vor- und Frühgeschichte befinden.

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Eine weitere Führung durch die Alte Nationalgalerie, nach einer umfassenden Restaurierung 2001 wieder eröffnet, gab einen Überblick über eine der bedeutendsten deutschen Sammlungen der Kunst des 19.Jahrhunderts.

Bei gutem Wetter fand das Reiseprogramm am folgenden Tag mit einer  Schiffsrundfahrt über die Spree und den Landwehrkanal seine Fortsetzung.  Bei sehr sachkundigen Erläuterungen durch einen Stadtführer gab es vielfältige und überraschende Einblicke in die Mitte der deutschen Hauptstadt.

Im Anschluss teilte sich die Reisegruppe. Je nach Interesse nahmen die einen an einer Reichstagsbesichtigung

und die anderen an einer Führung durch die Ausstellung „Moderne Zeiten, 1900-1945“ in der Neuen Nationalgalerie teil.

Trotz des umfangreichen Programms blieb auch Zeit für eigene Erkundungen und zum Ausspannen.

Gemeinsam ging es zum Abschluss des Berlinprogamms in eine heiter-vergnügliche Vorstellung des Kabaretts  „Die Stachelschweine“ im Europacenter.

Die Rückfahrt führte zunächst nach Potsdam.

Dort wurde das Bau- und Gartendenkmal und  Weltkulturerbe „Russische Kolonie Alexandrowka“ besichtigt. Es besteht  aus 12 Holzhäusern , die nach dem Vorbild eines russischen Dorfes 1826 durch König Friedrich Wilhelm III für russische Sänger erbaut wurden. In einem der Häuser befindet sich ein Museum zur Geschichte und Architektur dieser einmaligen Siedlung.

Reich an Eindrücken und zufrieden mit dem Verlauf der erlebnisreichen Reise kehrte die Reisegruppe am späten Sonntagabend ins heimatliche Dorsten zurück.

Dorsten, 07.07.2011

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    Der Drubbel in Dorsten