Die Glassammlung des Kunstvereins wurde zwischen 1983 und 1993 aufgebaut. Dorstener Unternehmen und Privatpersonen haben mit ihren Spenden die erforderlichen Mittel zur Verfügung gestellt. Entstanden ist daraus eine Sammlung von 16 Glasbildern, geschaffen von 14 bekannten und anerkannten Glaskünstlern wie Johan Thorn-Prikker, Wilhelm Buschulte (Münsterkirche Essen, Dom zu Ratzeburg), Georg Meistermann (in zahlreichen Museen und Kirchen) und Anton Wendling (Schüler von Prof. Thorn-Prikker und Prof. Ehmke).

Wilhelm Buschulte ohne Titel 90x95 cm

Robert Rexhausen ohne Titel 50x90 cm

Günter Grohs ohne Titel 80x90 cm

Wilhelm Buschulte Veronika 65x190 cm

Hans-Günter van Look Horizonte 170x70 cm

Prof. Meistermann Hildegard von Bingen 55x150 cm

Die ursprüngliche Idee, mit den Spenden zunächst einen festen Fonds zu schaffen, von den Zinsen die Ankäufe zu tätigen und so nach und nach eine repräsentative Sammlung zusammen zu tragen, konnte vor allem aus steuerrechtlichen Gründen nicht realisiert werden. So sind die Glasbilder des Kunstvereins als Sammlung ein kleiner aber feiner Torso geblieben. Der hervorragenden Qualität der einzelnen Bilder tut dies allerdings keinen Abbruch. Als problematisch hat sich allerdings die stilgerechte Präsentation der Glasbilder erwiesen. Geeignete Räume hierfür sind in Dorsten leider nicht vorhanden.
Der Kunstverein ist daher sehr froh darüber, dass wenigstens 11 der Bilder in der Stadtbibliothek aufgehängt werden konnten, wo sie im Untergeschoss an den großen Fenstern zum Innenhof einen angemessenen Platz gefunden haben. Wegen Renovierungsarbeiten mußten die Bilder zeitweilig abgehängt werden.

Dieter F. Domes GEO '83 80 cm

Prof. J. Thorn-Prikker Ornament 55x60 cm

Prof. Anton Wendling Franziskus 60x75 cm

Jan Thorn-Prikker Ornament 75x165 cm

Herrmann Gottfried Engel 70x125 cm

Friedrich Stummel St. Agatha 60x195 cm

Karl-Heinz Traut ohne Titel 120x120 cm

Jochem Poensgen Vision 115x155 cm

Prof. Joh. Schreiter ohne Titel 90x95 cm

Die anfänglichen Hoffnungen, die mit der Glassammlung verbunden waren, haben sich bis heute nur zum Teil erfüllt. Viele Fragen in diesem Zusammenhang sind offen geblieben. Antworten, die einer Weiterentwicklung dienen, sind daher jederzeit willkommen.
(Quelle: 25 Jahre Dorstener Kunstverein, 2002)

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